Webcam girl

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Ansich noch nich fertig und recht brisant, aber ich hau raus was muss:


20.000 Zuschauer, du machst, was einer will,
er bezahlt dafür, doch dein Herz bleibt still.
Du lächelst für den Stream, doch es fühlt sich nicht echt an
du willst den Glanz, doch verlierst dich jeden Tag dann.

Pixel für Pixel, du baust dir ein Bild,
doch was du da zeigst, ist nicht immer, was du fühlst.
Geld im Blick, Applaus im Chat,
doch keiner sieht, wie viel die Maske dir kaputtgemacht hat.

Du spielst eine Rolle, Tag für Tag,
weil der Hunger dich weiterzieht und fragt:
Wer bist du, wenn die Kamera mal aus ist?
Wenn keiner klatscht und keiner dein Gesicht mehr kauft wie ein Outfit?

Designer am Körper, doch innen ist’s leer,
du wolltest mehr vom Leben, doch das Mehr will immer mehr.
Alle wollen nehmen, keiner fragt, was es kostet,
und jeder neue Klick macht dein echtes Ich ein Stück mehr rostig.

Du suchst nach Wärme in ’nem kalten System,
doch je mehr du gibst, desto mehr musst du auch gehen.
Virtuelles Geld, virtuelle Welt,
aber echte Nähe ist das, was am Ende wirklich zählt.

Er bezahlt dafür, ja, doch das ist nicht Liebe,
es ist nur der Preis für Momente im Scheinwerferlicht geblieben.
Und während die Zahlen auf dem Screen nach oben gehen,
bleibt die Frage im Raum: Wer wird dich wirklich sehen?

20.000 Zuschauer, du machst, was einer will,
er bezahlt dafür, doch dein Herz bleibt still.
Du lächelst für den Stream, doch es fühlt sich nicht echt an,
du willst den Glanz, doch verlierst dich jeden Tag dann.

Doch ich liebe dich, nur ich!

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